Greenockit

Formel:   

CdS                                                                                                                        (2.CB.45; Wurtzit-Gruppe).          

Ausbildung:

hexagonales Kristallsystem; Dimorph von Hawleyit; gelb, orange, rot, grün oder braun; meist als erdige, pulvrige oder krustige Überzüge, selten sechsseitige Kristalle, die bis 3 cm Größe erreichen können.

Entdeckung:   

1840 - Robert Jameson; benannt zu Ehren von Earl Charles Murray Cathcart, 2. Earl Cathcart (1783 - 1859), ehemals besser bekannt als Lord Greenock, auf dessen Land das Mineral 1840 erstmals gefunden wurde. Earl Charles Murray Cathcart war General in der britischen Armee und diente als Gouverneur der Provinz Kanada. Er war außerdem Autor von zwei Arbeiten: einer über magmatische Gesteine in Edinburgh, Schottland, und einer über Kohle im Süden Schottlands.

Typlokalität: 

UK, Schottland, Renfrewshire, Bishopton, Bishopton Tunnel.

Seltenheit:

verbreitet                                                                                             (mineralienatlas: 534 / mindat: 833 Lokalitäten; 2026).

 

 

Greenockit auf Kupferschiefer

Altbergbau am Kupferberg, Ilmenau, Thüringen, BRD

Stufe: 5,4 x 2 cm

 

 

Greenockit auf Kupferschiefer

Detail der links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 5,5 mm

 

 

Greenockit auf Quarz

Grube Cornelia, Hagendorf-Süd, Waidhaus, Oberpfalz, Bayern, BRD

Stufe: 3,5 x 3 cm

 

 

Greenockit auf Quarz

Grube Cornelia, Hagendorf-Süd, Waidhaus, Oberpfalz, Bayern, BRD

Bildbreite: 2,5 mm

 

 

Greenockit auf Magnetit

Grube Gelbe Birke, Schwarzenberg, Erzgebirge, Sachsen, BRD

Stufe: 3,5 x 2,2 cm

 

 

 

 

 

                                                                                                        

Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin

© copyright Matthias Kahl