Pollucit

Formel:   

(Cs,Na)(Si2Al)O6·nH2O                                                                                          (9.GB.05; Zeolith-Gruppe).

Ausbildung:

kubisches Kristallsystem; farblos, weiß, grau, blassrosa bis pink, blau oder violett; meist derb/massiv oder in gerundeten, verwitterten Kristallen. Selten sind gut ausgebildete Kristalle mit Trapezoederflächen und auch Würfelflächen bis um die 12 cm Größe.

Entdeckung:   

1846 - Johann Friedrich August Breithaupt. Von diesem wurde das Mineral benannt nach nach Pollux (später auf Pollucit geändert), Zwillingsbruder des Castor aus der griechischen und römischen Mythologie. Der Grund für die Wahl dieses Namens läge darin, dass das Mineral an der Typlokalität stets mit Petalit vergesellschaftet sei, das er dementsprechend Kastor nannte.

Typlokalität: 

Italien, Toskana, Provinz Livorno, Insel Elba, Campo nell' Elba, San Piero in Campo, Gang della Speranza (Filone della Speranza).

Seltenheit:    

wenig verbreitet                                                                                     (mineralienatlas: 118 / mindat: 178 Lokalitäten; 2026).

 

 

Pollucit, massiv

Zholtye Wody, Ukraine

Stufe: 3 x 3 cm

 

 

 

                                                                                                        

Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin

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